Die Tür

Dunkel, verschlossen, im Innern allein
Von Schwärze besoffen, gekrümmt und klein
So stand dieser Wicht in seinem Raum
Und klammert sich fest an seinen Traum
Er dachte immer das gibt's nicht
Doch es gibt Menschen auf denen sich Licht bricht
Es ist schon erstaunlich wie dunkel es ist
Wenn man schweigt und sein Innerstes einschließt
Und so hatte er selbst diese Tür vergessen
Hatte er doch sogar einen Schlüssel besessen
Er dachte immer das gibt's nicht
Doch es gibt Menschen auf denen sich Licht bricht
Und wie oft, wenn das Dunkel am dunkelsten ist
Und man selbst schon die Farbe des Lichtes vergisst
Kommt von draußen wer her und öffnet die Tür
Und es blendet den Wicht dieses gleißende Licht
Und da steht wer im Schein wie ein Scherenschnitt
Er dachte immer das gibt's nicht
Doch es gibt Menschen auf denen sich Licht bricht

